RW-Widerstandsschweißen

RW-Widerstandsschweißen

Elektrisches Widerstandsschweißen (Resistance Welding oder RW in der AWS-Terminologie) ist ein autogenes Druckschweißverfahren, bei dem die Wärme, die erforderlich ist, um die zu schweißenden Oberflächen lokal auf Schmiede- oder Schmelztemperatur zu bringen, durch elektrischen Widerstand aus dem Durchgang eines Stroms durch den zu verbindenden Bereich bereitgestellt wird. Das Schweißen wird ohne Zusatzwerkstoff durchgeführt. Im Vergleich zum Lichtbogenschweißen hat das Widerstandsschweißen den Vorteil, dass es weniger starke thermische Zyklen aufweist und somit eine deutlich kleinere Wärmeeinflusszone als das Lichtbogenschweißen. Andererseits kann das Widerstandsschweißen nur bei begrenzten Dicken durchgeführt werden (im Allgemeinen weniger als 3 mm, obwohl es mit speziell entwickelten Parametern und Elektroden bis zu 6 mm möglich ist) und erfordert spezielle und sehr teure Verfahren, um kontinuierliche Verbindungen herzustellen (Scheibenelektroden). Mit dem elektrischen Widerstandsschweißen können sowohl Überlappungsverbindungen hergestellt werden, bei denen das Schweißen auf kleine Teile der überlappenden Flächen beschränkt ist, als auch Stumpfverbindungen, bei denen sich das Schweißen auf die gesamte Kontaktfläche der Werkstücke erstreckt. Das Widerstandsschweißen wird bei einer Vielzahl von Anwendungen an Kohlenstoffstählen, verzinkten Blechen, rostfreien Stählen, Aluminiumlegierungen, Kupferlegierungen und Titan eingesetzt.

Vorteile des Widerstandsschweißens